Unterstützung ist gefragt

Liebe Mitbürger und Vermieter in Bernau,

nach zweieinhalb Jahren der Hilfe und Fürsorge für die Flüchtlinge haben sich da und dort Ermüdungs-
erscheinungen bei den Helfern gezeigt. Das liegt teilweise an den Schwierigkeiten mit den Behörden, aber auch an den zum Teil berechtigten Ansprüchen der Flüchtlinge. Wir brauchen viel Geduld und auch verständnisvolle Toleranz, wenn wir weiterarbeiten wollen. Es gibt ja auch sehr positive Erlebnisse, die viel Ärger und auch Enttäuschung wieder vergessen lassen. Deshalb nun unser Aufruf an Sie, uns zu unterstützen.
Nachdem doch einige Flüchtlinge inzwischen in Jobs eingebunden sind, wird eines immer dringlicher, die Flüchtlinge möchten aus ihren Unterkünften raus und in normale Wohnungen umziehen. Das ist verständlich, nachvollziehbar, aber auch unsagbar schwierig. Wenn man potentielle Vermieter fragt, ob sie auch an Flüchtlinge vermieten würden, kommt meist eine Absage. Auf dem freien Markt Wohnungen für Flüchtlinge zu finden, die auch für das Jobcenter akzeptabel sind, ist noch einmal eine beinahe unüberwindliche Hürde und für uns Helfer ein Herausforderung. Aus unserer Erfahrung heraus sind wohl Wohnungen eher durch Hörensagen oder Beziehungen in der Nachbarschaft zu finden. Deshalb unsere Bitte an alle, die auf diesem Weg helfen wollen, Augen und Ohren offen zu halten nach frei werdenden Wohnungen. Es gibt sicherlich weitsichtige und tolerante Vermieter, die gerne helfen und es gibt Flüchtlinge, die man guten Gewissens empfehlen kann, weil sie ehrlich und ordentlich sind. Deshalb noch einmal der Aufruf an Sie:
Melden Sie sich bitte, wenn Sie eine Wohnung zu vermieten haben.

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